Prävention & Beratung
Manchmal ist es gut, Unterstützung zu bekommen,
bevor aus einer Herausforderung ein Problem wird.
Kinder und Jugendliche entwickeln sich nicht immer geradlinig. Phasen von Unsicherheit, Konflikten, Rückzug, Ängsten oder Überforderung gehören zum Aufwachsen dazu. Auch für Eltern kann es Situationen geben, in denen bisherige Lösungen nicht mehr greifen und die Frage entsteht: „Wie können wir unser Kind jetzt gut unterstützen?“
Nicht jede Belastung braucht eine Psychotherapie. Manchmal kann bereits ein fachlicher Blick von außen helfen, Zusammenhänge besser zu verstehen, neue Perspektiven zu entwickeln und wieder mehr Sicherheit im eigenen Handeln zu gewinnen.
Als approbierte Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin mit verhaltenstherapeutischem und systemischem Schwerpunkt biete ich deshalb auch präventive Beratung und Unterstützung an.
Gemeinsam hinschauen. Verstehen. Neue Wege finden.
In der Beratung geht es zunächst darum, die individuelle Situation in Ruhe zu betrachten:
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Was ist gerade schwierig?
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Was steckt möglicherweise dahinter?
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Was funktioniert bereits gut?
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Und was könnte konkret verändert werden?
Dabei schaue ich nicht nur auf das Kind oder den Jugendlichen, sondern beziehe – wenn sinnvoll – auch das familiäre und soziale Umfeld mit ein. Denn Verhalten entsteht und verändert sich immer auch in Beziehungen und in bestimmten Lebenssituationen.
Mein Ansatz verbindet verhaltenstherapeutische und systemische Perspektiven. Wir arbeiten ressourcenorientiert und alltagsnah und entwickeln gemeinsam konkrete Möglichkeiten, die zu Ihnen und Ihrer Familie passen.
Beratung kann beispielsweise hilfreich sein bei
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familiären Konflikten und Veränderungen
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Unsicherheiten in Erziehungsfragen
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schulischen Schwierigkeiten, Leistungsdruck oder Motivationsproblemen
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Ängsten, Rückzug oder auffälligen Verhaltensveränderungen
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Schwierigkeiten in der Kommunikation innerhalb der Familie
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Trennung, neuen Familienkonstellationen oder anderen Übergängen
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Stress und Überforderung
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Fragen zur emotionalen und sozialen Entwicklung
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der Stärkung von Selbstvertrauen und Selbstwirksamkeit
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der frühzeitigen Einschätzung psychischer Belastungen
Frühzeitig handeln statt abwarten
Prävention bedeutet für mich, Belastungen ernst zu nehmen, bevor sie sich verfestigen. Dabei geht es nicht darum, jedes schwierige Verhalten zu problematisieren. Vielmehr möchte ich dabei unterstützen, frühzeitig zu erkennen, was ein Kind oder ein Jugendlicher braucht – und was Eltern tun können, um Entwicklung positiv zu begleiten.
Manchmal braucht es eine neue Strategie.
Manchmal eine andere Perspektive.
Manchmal einfach einen neutralen Raum, in dem Dinge ausgesprochen und gemeinsam sortiert werden können.
Mein Ziel ist es, Orientierung zu geben, Ressourcen zu stärken und gemeinsam konkrete nächste Schritte zu entwickeln.
Die präventive Beratung ist keine Psychotherapie und richtet sich auch an Familien, bei denen keine psychische Erkrankung vorliegt. Sollte sich im Rahmen der Beratung zeigen, dass eine psychotherapeutische oder medizinische Behandlung sinnvoll wäre, bespreche ich dies transparent mit Ihnen und unterstütze Sie bei der Orientierung.
Ein erster Schritt kann ganz einfach sein.
Wenn Sie unsicher sind, ob eine Beratung für Ihre Situation passend ist, können wir dies in einem ersten Gespräch gemeinsam klären.
Ablauf und Rahmenbedingungen
Erstgespräch und Diagnostik
Das Erstgespräch dient dem gegenseitigen Kennenlernen. Danach folgen in der Regel mehrere diagnostische Sitzungen (probatorische Sitzungen), um eine fundierte Einschätzung und Therapieplanung zu ermöglichen.
Therapiephase
Die Sitzungen finden meist wöchentlich statt. Je nach Alter des Kindes oder Jugendlichen werden Eltern oder Bezugspersonen einbezogen.
Abschluss
Die Therapie endet mit einem Abschlussgespräch. Nachhaltigkeit und Selbstwirksamkeit stehen dabei im Vordergrund.